Lass los: Wie Du mit Deiner Vergangenheit Frieden schließt

Gestern ist gestern und damit vorbei. Soweit die Theorie… In der Praxis fühlt sich das manchmal ganz anders an. Da ist nämlich Erlebtes aus der Vergangenheit ganz nah. Kein Wunder, denn jeder von uns trägt einen Rucksack des Vergangenen mit sich herum. Darin stecken nicht nur all die positiven Dinge, die uns geprägt haben, sondern eben auch alles, was uns stört und zwickt und blockiert. Was unsere Großeltern und Eltern, unsere Lehrer und Vorgesetzten uns mitgegeben haben und woraus wir Glaubenssätze geformt haben. Unwahre Glaubenssätze wie: „Das Leben ist ein Kampf“, „Ich muss das schaffen“, „Ich bin nicht gut genug“, „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, „Ich bin ein Verlierer“. Damit einher gehen viele, viele ungute Gefühle.

All das schleppen wir jeden Tag in diesem Rucksack mit uns rum. Und wir begegnen anderen Menschen, die ebenfalls einen solchen Rucksack mit ähnlichem oder anderem Inhalt tragen und die scheinbar mit Absicht „unsere Knöpfe“ drücken. Wir übertragen das Vergangene auf sie. Der Partner oder der Chef werden plötzlich zum Spiegelbild unserer Mutter oder unseres Vaters. Und wir reagieren, wie wir es gelernt haben: Mit Angst, mit Wut oder mit Rückzug. Da war mal wieder jemand gemein und ungerecht zu uns! Doch die eigentliche Botschaft liegt viel tiefer, in uns. Denn diese Reaktionen deuten darauf hin, dass wir noch offene Baustellen haben, dass wir im Unfrieden mit Menschen und Situationen aus unserer Vergangenheit leben.

Die gute Nachricht ist: Wir können jederzeit die Friedenspfeife auspacken und mit dem Unguten in uns abschließen. Wir machen das auf unseren Touren von coaching with love mit unseren Kundinnen in den Bergen. Mit realen Rucksäcken und dem unsichtbaren. Schau Dir dazu Deinen persönlichen Rucksack genau an. Was steckt da drin? Mit welchen Menschen in Deinem Leben (das können auch bereits verstorbene Personen sein) bist Du nicht im Reinen? Welche Gefühle kommen dabei in Dir hoch? Werde Dir bewusst, welche Energie da aus der Vergangenheit immer noch in die Gegenwart fließt, welche Verletzungen und Enttäuschungen Du noch immer mit Dir herum trägst.

Dann kommt der große Schritt: Egal wo Du gerade stehst, wie glücklich oder unglücklich Du bist, wie gut oder schlecht Du aussiehst, wie fit oder unfit Du bist, wie erfolgreich oder erfolglos – Lobe Dich für Deine Weg! Nein, wahrscheinlich ist nicht alles gut gelaufen und nicht an jeder Kreuzung hast Du den optimalen Pfad eingeschlagen. Ja, Du wirst Chancen verpasst haben und ja, es gab bessere Alternativen. Aber Du hast damals gewählt und es war gut so. Denn selbst der „falsche Weg“ hat Dir wichtige Erfahrungen geschenkt. Dass Du nun etwas ändern möchtest in Deinem Leben, dass Du spürst, „Da ist noch mehr“, das ist gut so. Aber bevor Du weiter läufst, schließe zunächst mit dem Vergangenen Deinen Frieden, sonst wirst Du keine Gegenwart und Zukunft aufbauen können, die Dich wirklich zufrieden stellt. Sage Dir selbst, dass Du es gut gemacht hast. Dass es in Ordnung war, dass es ist wie es ist. Und verzeihe vor allem allen Menschen, mit denen Du noch im Unfrieden bist. Denn auch Deine Eltern, Großeltern und Lehrer haben das getan, was in ihren Möglichkeiten lag. Auch sie steckten fest in den Glaubenssätzen, die sie aus ihrer Vergangenheit mitgeschleppt haben. Sie konnten nicht anders. Diese Einsicht, dass Du selbst und Deine Mitmenschen es so gut gemacht haben, wie es eben ging, ist der erste Schritt, um Dich von Deiner Vergangenheit zu befreien. Werde vom Opfer zum Handelnden. Nimm die Zügel in die Hand, schau Dir Vergangenes an, schließe damit ab und starte ins reine Neue. Fülle Deinen Rucksack mit wertvollen Begegnungen und Lebensfreude! Wir helfen Dir gerne dabei.

 

Herzlichst – Deine Nina von http://www.coaching-with-love.de

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