Ich schaffe das! Wie Du Deine Ziele erreichst

Manchmal ist es wie verhext. Wir haben längst erkannt, wo der Schuh drückt. Wir spüren, welche Menschen uns nicht gut tun, warum der Job nicht mehr der richtige ist oder warum wir uns nicht (mehr) annehmen können. Trotzdem verharren wir wie das Kaninchen vor der Schlange und tun – Ihr ahnt es – NICHTS! Was uns dieses Verhalten immer wieder schön unter die Nase reibt ist, dass wir Menschen Sicherheitsfanatiker sind. Wir wissen gerne, was passiert, möchten Situationen am besten schon bevor sie auftreten, komplett durchdenken können. Wir wollen vorbereitet sein und uns sicher fühlen. Sicher, weil alles um uns herum vertraut ist.

Nun schlagen also zwei Herzen in unserer Brust. Der kleine Entdecker, der mutig ruft: „Komm, hau alles hin, das taugt Dir doch nicht mehr. Auf geht’s, wir finden einen besseren Ort“. Und der Skeptiker, der sicherheitsbewusst unsere Ängste anruft: „Bist Du verrückt? Auf keinen Fall! Bleib, wo Du bist, dann weißt Du, was Du hast. Selbst, wenn Dich das im Moment vielleicht nicht zu 100 Prozent glücklich macht. Aber einfach drauflos rennen? Ohne zu wissen, was da kommen mag? Auf keinen Fall. Setz Dich sofort wieder hin.“ Und meist tun wir das. Wir werfen die Idee über Bord, dass da wohlmöglich etwas besseres am Horizont (oder vielleicht sogar schon hinter der nächsten Ecke) auf uns warten könnte, verharren in unserem Elend und bedauern uns weiter.

So ziehen die Jahre ins Land und irgendwann ist es irgendwie – zumindest gefühlt – zu spät für Veränderungen. Punkt. Das war’s. Tschüß, Leben! Klingt das nach Erfüllung? Nach Lebensfreude? Nach DEINEM Weg? Ich hoffe nicht. In Dir schlummern so viele Talente, so viele Wünsche, Träume, Ideen. Wir haben nur oft verlernt, sie sprudeln zu lassen, wahrzunehmen, wohin unser Herz uns zieht und dann auch dafür einzustehen. Voller Zuversicht das Herz in die Hand zu nehmen und loszugehen. Natürlich wirst Du niemals wissen, was da alles auf Dich wartet auf diesem Weg, den Du noch nie gegangen bist. Na und? Verlier Dich nicht blind in Deinen Ängsten, die alle nichts als Konstrukte Deiner Gedanken sind. Denn ebenso wie Dir niemand garantieren kann, dass alles super ist nach der Veränderung, kann Dir auch niemand bestätigen, dass alles ganz furchtbar wird. Schau Dir Deine Ängste an. Wovor genau fürchtest Du Dich? Vor Einsamkeit? Davor, von anderen nicht verstanden oder isoliert zu werden? Davor, finanziell abzurutschen? Spiel mal Dein ganz persönliches „worst case“-Szenario durch. Und spüre genau in Dich hinein: Wie schlimm wäre das wirklich? Und würdest Du wirklich – Hand aufs Herz – einsam und allein mit leerem Magen irgendwo unter einer Brücke landen? Unwahrscheinlich. Nein, nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich. Und das sollte reichen, um aufzubrechen.

Wenn Du Dir Deine Ängste ein Mal bewusst angesehen, Dich mit ihnen auseinandergesetzt hast, dann ändere Deinen Fokus. Glaube daran, dass Du schaffen kannst, was Du Dir vorgenommen hast. Male Dir in Gedanken aus, wie Dein Leben aussehen würde, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Wenn Du Dich endlich selbständig gemacht hättest, wovon Du schon so lange geträumt hast. Wenn Du aufs Land gezogen wärst, was Du Dir jeden Tag in der Großstadt-U-Bahn gewünscht hast. Wenn Du den Mann verlassen hättest, dem Du schon seit Jahren nicht mehr nah bist. Wenn Du endlich das Hobby angefangen hättest, für das Dich alle ausgelacht haben. Wie würde sich das alles anfühlen? Male Dir dieses Bild in allen Farben aus, tauche ein mit allen Sinnen. Und speichere genau diese Gefühle ab. Vielleicht verbindest Du sie mit einem Geruch, einer Farbe, einem Ort. Immer wenn Du Zweifel hast, wenn Du wieder zurückkrabbeln willst in Dein sicheres Schneckenhaus des Gewohnten, rufe diese Gefühle in Dir wach.

Und lasse nicht zu, dass andere Dich von Deinem Ziel abbringen. Denn was Du nicht vergessen darfst: Im tiefsten Inneren sind die meisten neidisch auf Deinen Mut. So viele leben ein Leben, das nicht ihr eigenes ist. So viele würden gerne neue Wege gehen, ziehen dann aber doch die vermeintliche Sicherheit vor. Wenn dann einer aus ihren Reihen ausbricht und tatsächlich macht, was sie sich selbst nicht zu trauen wagen, dann stehen die wenigsten an Deinem Weg und klatschen. Geh trotzdem! Es wird sich für Dich auszahlen. Vielleicht musst Du noch Mal an der ein oder anderen Kreuzung abbiegen, den Kurs korrigieren. Aber wenn Du Deinem Herzen, Deinem Weg folgst, wird Dich das erfüllen.

Sei mutig! Es ist einzig und allein Dein Leben.

Herzlichst, Deine Nina von http://www.coaching-with-love.de

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